![]() Einladungskarte zur Finissage mit Katalogpräsentation am Samstag, den 14. Februar 2009 um 19.00 Uhr Zum download der Einladungskarte als PDF hier klicken... |
G Ü T E R Z Ü G EKinetische Rauminstallation von Ivo Weber und Uli Haarlammert16. Januar – 15. März 2009 Öffnungszeiten: Mi – So 15.00 – 18.00 Uhr (an Karneval geschlossen) Einladung zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 15. Januar 2009 um 19.00 Uhr Einführung: Dr. Winfried Gellner Kurator: Herm-Jörg Barner Finissage (Eröffnungsveranstaltung der Verlängerung) |
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![]() ![]() ![]() ![]() Die Lage des NeueKunstforum, großes Gebäude oben links und die Bahntrasse unten (aus Google Maps) |
Konzept: Die Ausstellungshalle des NeueKunstForum steht auf Grund ihrer Masse und Dimensionen jeder Kunst im Wege. Ihre rohe Zweckarchitektur dominiert jedes Exponant. So liegt der Schluß nahe, die Halle selbst zum Gegenstand einer Ausstellung zu machen. Diesen Schluss zogen die Künstler Ivo Weber, Köln (www.ivo-weber.de) und Ulrich Haarlammert, Münster (www.gegenwarten.de) mit ihrer kinetischen Installation GÜTERZÜGE, indem sie die Architektur zum konstitutivem Bestandteil ihrer Arbeit machten. Die beiden Künstler funktionieren vorhandene Bauelemente zum Tragwerk einer illusionistischen Spielmaschine um, die den leeren Raum ausfüllt. Das Motiv für die Arbeit liefert das durch die Glasfassade hindurch beobachtbare Schauspiel des unablässigen Güterverkehrs. Projektbeschreibung: Von jeweils sieben einander gegenüberliegenden Öffnungen im Skelett der Archiktektur ausgehend, überspannen weiße Seile die Halle auf ganzer Länge. Darauf ruht in drei Metern Höhe ein vierzig Meter langer Gleiskörper bestend aus Schienen und Schwellen, auf dem wiederum ein Modellzug bestehend aus vier lorengroßen, roh aus Holz und Styropor gezimmerten Wagen verkehrt. Durch die südliche Glasfassade hindurch sichtbar und mittels Mikrofon und Lautsprecher hörbar, rauschen reale Güterzüge an der Halle vorbei. Sie versetzen den Modellzug auf seiner Lufttrasse in Bewegung. Solange die Vorbeifahrt andauert fährt die Lorenbahn über den Köpfen der Besucher hin und her. Intention: Mit der Installation GÜTERZÜGE führen die Künstler Ivo Weber und Uli Haarlammert die Ausstellungshalle des neuenKunstforums ihrer wahren Bestimmung zu. Das Architekturskelett der Halle bietet mit ihren markanten kreisrunden und ungenutzten Öffnungen eine Spielvorlage, die die beiden Künstler zur Grundlage ihrer Installation machen. Die Öffnungen sind für eine Konstruktion mit Spannseilen wie geschaffen und bilden daher den Ausgangspunkt ihrer Rauminstallation. Eine schwebende Holzkonstruktion, leicht, ohne Anfang und Ende, auf diesen Spannseilen balancierend, dient als Basis. Sie erstreckt sich, dem Takt der Verstrebung folgend, von vorderer zu hinterer Glasfassade und nimmt den ganzen Raum ein. Es ist ein rhythmischer Körper, bestehend aus Schwellen und Schienen, aber auch ein schwankender Steg, eine Hängebrücke oder ein Pfad aus Schritten.Die Vorlage für dieses Gebilde liefert das Bahngleis, das auf einem mächtigen Damm unmittelbar südlich der Ausstellunghalle vorbeiführt. Protagonisten der Installation sind vier lorengroße Wangons, grob gezimmert schlicht gebaut aus Holz und Styropor. Sie stehen zur imaginären Abfahrt bereit. Es sind verlorene, ausgerechnet von unten offene und offensichtlich leere Wagons, zudem scheinbar führungslos, von keiner Lokomotive gezogen, stattdessen dem mächtigen Geräusch der ausserhalb vorbeirasenden Wirklichkeit folgend. Solange draußen ein Zug vorbeifährt, fahren die vier Wagons auf ihrer Lufttrasse mit. Sie folgen aber nur gemächlich, im Tempo eines Wanderzirkusses auf der Landstraße, einer Bauwagen-Kolonne oder von Bahnwagons im Rangierverkehr. Es geht in dieser Installation um Abhängigkeiten in einem Beziehungsgeflecht von Gegensätzen. Ein Spannungsfeld zwischen Bild und Abbild, innen und außen, frei und ausgeliefert sein..... |
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![]() Einladungskarte zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 15. Januar 2009 um 19.00 Uhr Zum download der Einladungskarte als PDF hier klicken... |
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